Lagerhaus Flugblatt - 8.2. - 31.12.2024 *

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Verarbeitungsrichtlinie für Dämm[it]-WDVs Wegen der hohen Dampfdurchlässigkeit des Steinwolle Systems sollte als Oberputz möglichst kein Kunstharzputz verwendet werden. Im Sockelbereich empfehlen wir wegen Oberflächen- und Spritzwasser die Verwendung von Kunstharzputz, Anti- Aging-Putz bzw. Buntsteinputz. Sollte dies aus ausführungstechnischen Gründen nicht möglich sein, kann Silikatputz in diesem Bereich zusätzlich mit einem wasserabweisenden Anstrich versehen werden. 6.8.3. ANFORDERUNGEN AN DIE FERTIGE OBERFLÄCHE Ohne besondere Vereinbarungen sind die Ebenheitstoleranzen gemäß ÖNORM DIN 18202 (Tabelle 3, Zeile 7, Spalten 2, 3 und 4) einzuhalten. Stichmaße in mm bei Messpunktabständen in m Grenzwert gemäß ÖN DIN 18202 Tabelle 3, Zeile 7 0,1 1,0 4,0 2 3 8 Die Oberfläche des Putzsystems muss ein Erscheinungsbild zeigen, das in Struktur und Farbton einer fachgerechten Handarbeit entspricht. Die visuelle Beurteilung hat im gebrauchsüblichen Betrachtungsabstand zu erfolgen. Nicht zulässig ist die Beurteilung im Streiflicht und unter Verwendung von Hilfsmitteln, wie z.B. Hebegeräten, Leitern, Vergrößerungsoder Ferngläser oder künstlichem Licht. Gerüstankerlöcher müssen mit geeignetem Material geschlossen und in Struktur und Farbton an die umgebende Fassadenoberfläche angeglichen werden. Geringfügige Abweichungen sind dabei zulässig. Für punktuelle Ausbesserungen am fertigen Oberputz, empfehlen wir die Verwendung von Putzmaterial (Auftrag mit Pinsel). 52 7. PFLEGE UND WARTUNG Angesichts der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der diesbezüglichen Regelungen im ABGB, MRG, WGG und WEG treffen Hauseigentümer sowie Wohnungseigentümergemeinschaften, Vermieter und Verpächter sowie deren Verwalter, eine Reihe von Pflichten zur Sicherstellung eines sicheren Gebäudezustandes. Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind Sicherheitsevaluierungen in zum Teil sehr unterschiedlichen Intensitäten und periodischen Überprüfungszyklen durchzuführen (ÖNORM B 1300 „Objektsicherheitsprüfungen für Wohngebäude“). Gemäß Checklisten (Tabelle A.1 dieser Norm) und ÖAP „Richtlinien Mikroorganismen an Fassaden“ (Tabelle 4 – Prüfanforderungen an Fassaden in Anlehnung an die ÖN B 1300) sind folgende Punkte zu prüfen: • Risse (Haarrisse bis 0,2 mm Breite zulässig), lose Teile, Hohllagen • Verformungen und mechanische Beschädigungen • Korrosionsspuren, Abplatzungen • Wassereintritte, Hinternässung • Befestigungen, Abdeckungen, Verfugungen • Fensterbank-, Fenster- Türanschlüsse und Fassadendurchdringungen (z.B. Geländeranschlüsse, Abluftrohre, Regenabfallrohre, etc.) • Dichtheit, Versprödung und Abnützung, Verunreinigungen (z.B. Schmutz und Mikroorganismen wie Algen, Pilze, etc.) • Elemente für die Fassadenbegrünung, Pflanzgefäße, Empfangseinrichtungen (z.B. SAT-Anlagen) • Wetter- und Sonnenschutzelemente • Anschlüsse in erdberührten Bereichen sowie im Sockelbereich Zum Thema Algen und Pilze empfehlen wir grundsätzlich die Zugrundelegung der ÖAP Richtlinien „Mikroorganismen an Fassaden“. Bei einem festgestellten Wartungsbedarf sollten sobald als möglich Fachfirmen herangezogen werden. Durch diese werden die geeigneten Maßnahmen für die erfolgreiche Instandhaltung festgelegt und durchgeführt. Kleinflächige Beschädigungen, z.B. durch mechanische Einflüsse, sollten ehest repariert werden, um einen ausreichenden Witterungsschutz zu gewährleisten. Diese punktuellen Ausbesserungen bleiben in der Fassadenfläche in Struktur und Farbe sichtbar. Diese technischen Informationen wurden auf Basis unserer Erfahrungen und dem neuesten Stand der Technik erstellt. Durch die Vielfalt der Baustellenbedingungen (Untergründe, Objekte, Witterung, etc.) sind wir diesen Inhalten nicht verpflichtet. Der Käufer ist durch diese Verarbeitungsrichtlinien nicht davon entbunden, unsere Werkstoffe für den vorgesehenen Verwendungszweck fach- und handwerksgerecht zu prüfen.

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